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Komponisten, Texter und ProduzentenChris Brown, Amber Streeter, Polow Da Don, Kevin McCall, Sean Garrett, Adam Messinger, Brian Kennedy, Ryan Buendia, Harvey Mason jr., Scott Storch, Nasri Atweh, Jean Baptiste, The Underdogs, Damon Thomas, Free School, Andre Harris, Vidal Davis, Jamal Jones, Michael McHenry, Eric Bellinger, James Fauntleroy II, T-Pain
Vieles an Chris Brown erinnert an den ganz normalen 16jährigen von nebenan: Gestern noch ein 1,70 Meter, heute schon 1,85. Gestern noch der süße, kleine Junge, der versucht, einen Basketball zu dribbeln, heute schon Chart-Superstar. Gestern noch versteckt er sich unter seiner Bettdecke und bettelt um fünf-Minuten-länger-Aufbleiben, heute hat er ein picke-packe-vollgestopftes Schedule mit Studioaufnahmen, Auftritten und Interviews. Und das wird sich in absehbarer Zukunft auch kaum ändern: Gleich mit seiner Debütsingle "Run It" gelang ihm der Sprung auf der Platz eins der US-Billboard-Charts!
Doch trotz seines spektakulären Anfangserfolgs ist der R&B-Shootingstar ein völlig umgänglicher Zeitgenosse. Ein Teenie mit schuljungenhaftem Charme, der ebenso gut irgendein netter Typ aus deiner Clique sein könnte. Doch ausgestattet mit einer außergewöhnlichen Stimme und einem Debüt-Album, dass vor cleveren Texten, catchy Hooklines und atemberaubenden Gesangarrangements nur so strotzt, ist Chris eher einer jener Sorte, den schon bald die ganze Welt kennt...
Chris Brown gehört nicht zu einer angesagten Produzenten-Clique. Und er stammt auch nicht aus einem der berühmten Hotspots urbaner Musik wie New York, Compton oder Atlanta. Er entstammt einer 2000-Seelen-Gemeinde mit dem putzigen Namen Tappahannock im Bundesstaat Virginia und hat trotzdem einen fetten Nummer-Eins-Hit am Start. Kein Wunder also, dass ihn die US-Medien als strahlenden Helden und personifizierten Beleg dafür feiern, dass viel weniger die Herkunft zählt denn wirkliches Talent, Beharrlichkeit und Charisma, wenn es darum geht, sich einen Platz im Musikbusiness zu erkämpfen.
Chris durchlief seine musikalische Sozialisation bereits in jungen Jahren, inspiriert von dem erlesenen Geschmack seiner Eltern. Von Kindesbeinen saugte er die Musik seiner Lieblingskünstler auf: Michael Jackson, Sam Cooke, Stevie Wonder, Donnie Hathaway, Anita Baker und Aretha Franklin. Doch wie viele Jungs seines Alters war Chris schon bald auch von Rap-Musik fasziniert und nahm sich vor, der erste MC zu sein, der Tappahannock auf die musikalische Landkarte bringen würde. "Ich rappte", erinnert er sich, "aber ich hatte keine Ahnung, dass ich singen konnte, bis ich elf oder zwölf Jahre alt war. Meine Mutter hörte mich im Haus singen und sagte 'Was machst du denn da? Du kannst ja wirklich singen!' Als ich dann in die Schule kam, sang ich dort für die Mädchen." Mit dreizehn wurde Chris klar, das seine Stimme weit mehr als nur ein "Chick-Magnet" war. Auch seine Mutter fand das und brachte ihn mit einigen Produzenten zusammen.
"Als ich ins Studio ging und anfing, dort zu arbeiten, gab es natürlich Höhen und Tiefen, aber ich liebte es und mir war klar, dass ich das für den Rest meines Lebens machen wollte." Und dieser "Rest des Lebens" fängt schon mal ziemlich gut an. Chris Brown entert das Musikbusiness nicht nur als bestens gerüsteter Sänger, sondern auch als versierter Songwriter, großartiger Tänzer und gewiefter junger Geschäftsmann, der mit den Feinheiten der Musikindustrie gut vertraut ist. Doch nach wie vor spielt Chris gerne mal ein zünftiges Basketball-Match und trotz seiner ambitionierten Karriere hört man von ihm Sätze wie "Ich hasse es, morgens aufzustehen."
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